Elon Musk will zum Mars

Die Vision ist klar. Die Physik machts möglich. Nur “etwas Kleingeld” fehlt und die Riesen-Rakete und das Triebwerk müssen in Serie gebaut werden.

Dann sollen die ersten unerschrockenen Kolonisten zum roten Planeten aufbrechen und Folgetransporte alle 2 Jahre folgen. Betankt werden die Raumschiffe im All und auf dem Mars selbst sollen die Rohstoffe für den Rückflug produziert werden. Auf Methan-Basis.

Mehr Details über die Vision des Chefs von SpaceX in diesem Artikel:
http://www.golem.de/news/spacex-warum-elon-musks-marsplan-keine-science-fiction-ist-1609-123509.html

Der Fahrstuhl ins All

Quelle: http://www.golem.de/news/spacelift-der-fahrstuhl-zu-den-sternen-1410-109895.html

So könnte er tatsächlich aussehen. Erdacht als Fiktion in einem Roman von Arthur C. Clarke. Der “Fahrstuhl zu den Sternen” könnte Menschen innerhalb einer Woche in den Orbit bringen. Ohne Rakete!

Die Idee: An einem (wirklich langen) Seil in der Äquatorregion, das an einem Gegengewicht im All gehalten wird, steigt eine Kabine mit Nutzlast empor, ohne die körperlichen Belastungen, denen Astronauten ausgesetzt sind:

Das Unglaubliche funktioniert ähnlich einem Schlüsselbund, welches man an der Hand hält und rotieren lässt. Es bleibt exakt ausgrichtet, da das Seil sich mit der Erde in Einklang bewegt (Rotation / Fliehkraft). Ein Laserstrahl von der Erde aus liefert bis 100 Kilometer Energie, dann “übernimmt die Sonne”

Das Material für das “Seil” bilden Kohlenstoffnanoröhrchen mit enormer Reißfestigkeit.

Hier gibt es Infos zur European Space Elevator Challenge http://euspec.warr.de/ und aktuelle Bilder zu Studenten-Teams, die in Garching bei München daran forschen:
http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/garching/aufzug-6757769.html

Ein Video aus Japan zeigt, dass man nicht erst seit heute daran tüftelt: https://www.youtube.com/watch?v=T02t_MBgYVU

Interessant ist es allemal und für die Forscher von morgen vielleicht ein Anstoß, die Fiktion von heute zur Realität von morgen werden zu lassen.

Ingo Hubert