Gefahr Weltraumschrott!

Weltraumschrott wird immer mehr zu einem Problem für die Raumfahrt. Aktuell befinden sich rund 7.500 Tonnen Weltraummüll im erdnahen Raum. Die Müllpartikel fliegen mit bis zu 56.000 Kilometer in der Stunde durch den Erdorbit und können zur echten Gefahr für Satelliten werden.

Britische Künstler haben diese “geräuschlosen” Patikel hörbar gemacht. Wie das geht und welche Probleme der Weltraumschrott noch mit sich bringt, lest ihr hier (Quelle: Spiegel Online).

von Alexander

Observatorium für Solare Radioastronomie Tremsdorf

1954 wurde nahe Tremsdorf, ca. 15 Kilometer südlich von Potsdam, das Observatorium für Solare Radioastronomie (kurz ORSA) erbaut. Das Observatorium gehörte zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP).

Parabolantennen des OSRA (Foto: Mathias Sogorski)

Mit Hilfe des Observatoriums wurde über Jahrzehnte hinweg die Radiostrahlung der Sonne gemessen, um u. a. störende und schädliche Einflüsse der Sonne auf die Erde untersuchen und vorhersagen zu können. Das sind beispielsweise Störungen in Satelliten, Flugzeugen, medizinischen Geräten oder bei der Nachrichtenübertragung, für die die Teilchenströme und der Auswurf koronaler Materie der Sonne (bei Sonneneruptionen) verantwortlich sind.

Durch die energiereichen Teilchen, die innerhalb weniger Stunden die Erde erreichen können, werden beispielsweise auch Polarlichter hervorgerufen.

Die Tremsdorf durchgeführte solare Radioastronomie war in Deutschland bis dato einzigartig. Die vier Antennen des Observatorium hatten einen Durchmesser von 10 Metern und wurden zuletzt vom AIP aus vollautomatisch gesteuert.

Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, Außenstelle in Tremsdorf (OSRA), fotografiert im Spetember 2005 von Lienhard Schulz

Zu früheren Zeiten hatten das ORSA 30 Mitarbeiter und einen eigenen Fahrdienst.

Der Standort nahe Tremsdorf bot durch seine Abgelegenheit gute Bedingungen, da in der Nähe von Städten die Radiowellen gestört werden können.

Das Observatorium in Tremsdorf wurde durch das AIP 2014 leider aufgegeben und abgebaut, womit eine 60-jährige Forschungsgeschichte endet. Der Bereich für solare Radiotechnologie bleibt am AIP erhalten und wird mit einer neuen Anlage in Potsdam-Bornim fortgesetzt.

Heute ist auf dem Gelände somit nicht mehr viel von der Anlage zu erkennen. Sie bietet durch den festen Untergrund, die freie Fläche mit Blickrichtung Süden und die gute Anfahrtmöglichkeit günstige Bedingungen für nächtliche Spaziergänge am Himmel.

(Quelle: Wikipedia und AIP.de)

von Alexander

Merken

Klick-Tipp: Astronomiebild des Tages

Ob Orionnebel, ein Polarlicht über dem White-Dome-Geysir oder eine Perseidennacht bei Yosemite – all das findet ihr auf der Internetseite http://www.starobserver.org. Hier wird täglich ein Bild aus der Astronomie und Raumfahrt veröffentlicht. Dazu gibt es eine kurze verständliche Erklärung eines Astronomen.

Aus verschiedenen HST-Aufnahmen zusammengesetztes Bild des Orionnebels (Quelle: NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team)

Aus verschiedenen HST-Aufnahmen zusammengesetztes Bild des Orionnebels (Quelle: NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team)

Klickt rein und entdeckt den Weltraum!

von Alexander

Die Perseiden kommen!

Der wohl bekannteste Sternschnuppenstrom – das sind die Perseiden.
Perseiden Meteor (2009, Autor: Andreas Möller, hochgeladen bei Wikipedia)

(Perseiden-Meteor 2009, Autor: Andreas Möller, hochgeladen bei Wikipedia)

Jedes Jahr im August können die Metoere (umgangssprachlich Sternschnuppen) dieses Stroms abends bei angenehmen Temperaturen in aller Ruhe beobachten werden.

Ihren Ursprung haben die Perseiden in den Ablösungen des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Sein Maximum erreicht der Meteorstrom in der Nacht vom 11. auf den 12. August, wenn die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Umlaufbahnen der Teilchen des Kometen kreuzt. Dabei verglühen eine Vielzahl dieser in der Erdatmosphäre und die sogenannten Sternschnuppen entstehen.

Für das Jahr 2016 wird eine hohe Aktivität mit einer Rate von 120 – 130 Sternschnuppen pro Stunde im Zenit für Mitteleuropa erwartet.

Die Perseiden könnt ihr am besten in der zweiten Nachthälfte beobachten. Dazu schaut ihr am besten in Richtung des Sternbildes Cassiopeia (Himmels-W). Darunter befindet sich das Sternbild Perseus.

Karte zum Auffinden der Perseiden (Quelle: Wikipedia)

(Karte zum Auffinden der Perseiden, Quelle: Wikipedia)

Also, viel Spaß beim Beobachten und Sternschnuppen zählen!

von Alexander

Kosmodrom Wostotschny

Das Kosmodrom Wostotschny ist der neue russische Weltraumbahnhof. Er liegt in der Amur-Region, etwa 100 km östlich der Grenze zu China.

Das russische Kosmodrom am Vortag des ersten Starts mit der Rakete auf der Startrampe (Bildquelle: www.kremlin.ru).

Wostotschny soll den in Kasachstan liegenden Startplatz Baikonur ergänzen und vor allem die Abhängigkeit von Kasachstan verringern. Für die Nutzung des Weltraumbahnhofes in Baikonur zahlt Russland jährlich 115 Mio. USD (rund 100 Mio. Euro) an Kasachstan.

Am 28. April 2016 um 02:01 UTC startete erfolgreich die erste Rakete in Anwesenheit des russischen Staatspräsidenten.

Viele weitere spannende Informationen, Zahlen, Daten und Fakten finden ihr hier (Quelle: Wikipedia).

von Alexander

 

 

Die Sonne am 1. Mai 2016 um 12:30 Uhr!

Dies ist ein Foto der Sonne von heute Mittag. Aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera, wobei auf dem Objektiv eine starker für die Sonnenbeobachtung geeignter Sonnenfilter montiert war.

Sonne am 01.05.2016

Sonne am 01.05.2016 (zum Vergrößen anklicken)

Durch die Bearbeitung des Bildes mit einem Fotoprogramm sind die Sonnenflecken noch etwas besser zu erkennen. Insgesamt kann man vier Sonnenflecken gut erkennen. Zwei in der oberen Mitte, ein weiterer links davon und ein Fleck im rechten unteren Randbereich der Sonne.

Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der Sonnenoberfläche – der sog. Photosphäre, die kühler sind und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen als der Rest der Oberfläche. Ihre Zahl und Größe ist ein Maß für die sogenannte Sonnenaktivität. Die Häufigkeit der Sonnenflecken unterliegt einer Periodizität von durchschnittlich elf Jahren (der sog. Sonnenfleckenzyklus). Ursache der Flecken und der in ihrer Nähe auftretenden Ausbrüche sind starke Magnetfelder, welche gebietsweise den Hitzetransport an die Sonnenoberfläche behindern.

Sicherheitshinweis: Eine Beobachtung der Sonne darf nur mit speziellen Sonnenfiltern oder Sonnenfinternisbrillen erfolgen. Ein ungeschützer Blick in die Sonne durch ein Fernglas, Teleskop oder auch andere bildvergrößernde Geräte kann zur Erblindung oder zu starken, nicht rückgängig zu machenden Augenschäden führen. Also bitte nicht alleine und ungeschützt in die Sonne schauen!!!

von Alexander

ISS zieht farbige “Kondensstreifen” zum Jubiläum!

Heute vor 15 Jahren dockte die erste Dauerbesatzung an der Internationalen Raumstation (ISS) an. Seit dem sind ihr viele weitere Langzeitbesatzungen gefolgt.

Anlässlich dieses Jubiläums war die ISS heute morgen auch am hellen Tag zu sehen. Sie zog bei ihrem Flug um die Erde farbige Kondensstreiben über den Himmel. – Oder doch nur ein Aprilscherz?

Mehr hierzu findet ihr hier (Quelle: ZDF).

von Alexander

Aus einem Kugelgasbehälter wird eine Kombination aus Sternwarte und Planetarium.

Aus einem Kugelgasbehälter soll in Solingen eine Kombination aus Sternwarte und Planetarium entstehen. Dies hat sich die Walter-Horn-Gesellschaft zum Ziel gemacht.

Das sogenannte Galileum Solingen soll Ende 2017 eröffnen. Ausgestattet wird das Planetarium mit einem Sternprojektor, der rund 8.500 Sterne an die Kuppel des Galileum projezieren wird. Des Weiteren erhält der Bau eine Ganzkuppel-Videotechnik, mit dem beispielsweise Flüge durch das Sonnensystem und die Betrachtung der Erde aus dem Weltall möglich sind.

Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 6,3 Millionen Euro.

Mehr zum geplanten Galileum Solingen könnt ihr hier nachlesen (Quelle: Astronews.com).

von Alexander

Babylonier berechneten schon früher den Lauf der Planeten

Den Lauf der Planeten konnten schon die “alten” Babylonier früher mit Hilfe der Geometrie berechnen. Dies fand jetzt ein Berliner Forscher der Humboldt-Universität heraus. Dazu analysierte er alte Keilschriften aus dem British Museum in London, die aus der Zeit 350 und 50 v. Chr. stammen.

Interessant ist insbesondere, dass die Babylonier unter Zuhilfenahme der Astronomie die Bahn des Jupiters berechnen konnten.

Mehr findet ihr hier (Quelle: Märkische Allgemeine).

von Alexander