Super Mond

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                                         Supervollmond

Supervollmond ist ein in den 2010er Jahren populär gewordener Ausdruck für den besonders großen Vollmond in Erdnähe. In Erdnähe ist der scheinbare Monddurchmesser um ca. 14 % größer als in Erdferne.

Der Begriff (englisch super moon) wurde 2011 von dem Astrologen Richard Nolle geprägt. Er wird in der wissenschaftlichen Astronomie nicht verwendet, findet sich aber inzwischen in der Presse und auch in der Astronomiedidaktik für interessierte Laien.

Interessant ist die Frage im Kontext der Mondfinsternisse, insbesondere aber der Sonnenfinsternisse, denn die Größe der Mondscheibe entscheidet, ob eine Sonnenfinsternis total oder ringförmig ist: Hierbei werden aber vorrangig die besonders kleinen erdfernen Neumonde betrachtet. In der Finsternistheorie wurden schon seit der Antike die diesbezüglichen Perioden der Mondbahn eingehend erforscht. Das Ringförmigkeitskriterium ist bis heute eines der leistungsfähigsten Prüfwerkzeuge an die Präzision einer Mondtheorie und liefert auch für das eher rein ästhetische Anblicksproblem eines besonders großen Vollmondes umfangreiche Ergebnisse.

Es gibt Zusammenhänge von nächtlicher Helligkeit und der Aktivität von Tieren, die aber von sonstigen Beobachtbarkeitsbedingungen des Mondes, insbesondere dem Wetter, weitgehend überlagert werden. Alle weiteren Einflüsse eines „Super“-Vollmondes werden von der Wissenschaft in den Bereich der Esoterik verwiesen.

In der Nacht vom 14./15. November 2016 wird sich ein Supervollmond ereignen. Der Mond kommt der Erde so nahe wie zuletzt am 26. Januar 1948. Diese Erdnähe wird der Mond erst wieder am 25. November 2034 erreichen. Im 21. Jahrhundert wird der Mond seinen erdnächsten Abstand am 6. Dezember 2052 haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Supervollmond