Asteroidensuche kommt wieder – im März

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Hallo, kleine und große Forscher!

PANSTARRS an der Herbert-Tschäpe-Oberschule, das heißt: zusammen mit ca. vielen anderen Schulen weltweit nach realen Bedrohungen aus dem All suchen – als Teil einer lebenswichtigen weltweiten Forschung!

In Dahlewitz wird sie organisiert über den AG-Leiter Ingo Hubert! (Tel. 0177/4700157)

Die Suche nach Asteroiden lief bis 11. Dezember.

Wir haben 33 neue Objekte gemeldet, davon wurden uns 21 Bestätigt!
auf dieser Website

Allen Teilnehmern meinen besten Dank! Ihr wart wieder Spitze! 🙂

PANSTARRS steht übrigens für: PANoramic Search Telescope And Rapid Response System (etwa “Rundum-Suchteleskop und schnell reagierendes System)

WHAT ist denn da los?

Vom 15.-17. September lief in Gülpe der 7. WestHavelländer AstroTreff (WHAT) und die AG KiSTE war an einem Freitagabend auch wieder dabei. Es gab einen super klaren Nachthimmel zu bewundern: Eric und Dominik kamen auf die Idee, das WHAT-Logo mit einer Taschenlampe in den Himmel zu malen. Oberhalb sieht man den “Großen Wagen” (Ursa Major)


Tolle Beobachtungsgeräte, wie dieser Dobson gaben uns später am Abend den Blick auf echte Perlen am Nachthimmel frei, wie zum Beispiel den Cirrusnebel:
Quelle: http://www.astrofreunde-franken.de/ngc6960.html

Am anderen Morgen besuchten wir in Stölln auf dem ältesten Flugplatz der Welt die “Lady Agnes”, eine Iljuschin-62, welche an Otto Lilienthal erste Flugversuche erinnert:
Wir hatten ein tolle Zeit und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten September!

Nur im Sternenpark Gülpe kann man so einen Nachthimmel sehen.

“Sternenpark” ist eine Auszeichnung für den dunkelsten Ort Deutschlands, wo man ungestört in den Himmel schauen kann. Straßenlaternen gibt’s hier nicht!

Nacht der Sternschnuppen

So prächtig könnten sie aussehen:

▲ Dies ist ein herrliches Foto aus 2016 von den Astronomen, die für die Website der International Meteor Organisation (IMO) ihre Fotos zur Verfügung stellen.

In dieser Woche kommt was Schnelles auf uns zu. Mit ‎59 Kilometer pro Sekunde zischen die Reste eines Kometen (109P/Swift-Tuttle) durch den Nachthimmel. Wir bezeichnen sie als Perseiden, weil sie aus der Richtung des Sternbildes Perseus zu kommen scheinen (mit roten Linien in der Grafik markiert):

Wir wollen natürlich dabei sein. Am Samstag, dem 12. August ab 22 Uhr in der Sternwarte. Kommt doch auch hin! Wir zeigen euch auch gern die Sternwarte

Hier gibt es das PDF zum Download mit allen Infos zur Sternschnuppen-Nacht

Mehr Details zu den Perseiden selbst bei Wikipedia

Gefahr Weltraumschrott!

Weltraumschrott wird immer mehr zu einem Problem für die Raumfahrt. Aktuell befinden sich rund 7.500 Tonnen Weltraummüll im erdnahen Raum. Die Müllpartikel fliegen mit bis zu 56.000 Kilometer in der Stunde durch den Erdorbit und können zur echten Gefahr für Satelliten werden.

Britische Künstler haben diese “geräuschlosen” Patikel hörbar gemacht. Wie das geht und welche Probleme der Weltraumschrott noch mit sich bringt, lest ihr hier (Quelle: Spiegel Online).

von Alexander

Fünf Freunde

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Jetzt neu – noch besser: max. fünf Schaulustige können sich in der Sommersaison freitags oder samstags mit mir (Ingo Hubert, Tel. 0177/4700157) verabreden, und wir schauen uns die neuesten Fakten aus der Wissenschaft an (die Mittagsband-Leute kennen das schon) und verbringen danach einen unterhaltsamen Abend im Astro-Kino:

Alles erlaubt – außer Popcorn – und bei maximal 5 Teilnehmern sitzt quasi jeder in der ersten Reihe. Kein Kopf größer vor euch, keine Werbung, keine Warteschlange! Top Sound und Bild! Meldet euch über die Whatsapp-Gruppen oder direkt über Handy.

Nur für AG-Mitglieder oder Schüler der Herbert-Tschäpe-OS Dahlewitz!

Ingo Hubert
Jugendwart / AG-Leiter

Panstarrs am Start

PanSTARRS4c_420

Unsere Schüler können seit dem 20. März wieder für einen Monat auf Jagd nach Asteroiden, machen, die uns eines Tages vielleicht “besuchen” könnten.

Dazu werden von Schülern die Fotos von Sternkarten, die von Telekopen der Panstarrs-Teleskope auf Hawaii stammen, mit einem speziellen Programm am Computer gründlich untersucht. Doch Zeit ist wichtig! Wer den Fund als Erster meldet, bekommt den Asteroiden zugeteilt und kann ihn später auch benennen! Also, wer schreibt, der bleibt! Macht mit – und schreibt astronomische Forschungsgeschichte!

Was passiert, wenn größere Brocken ungebremst bei uns landen, weiß man aus zahlreichen Dokumentationen oder Spielfilmen. Und sie übertreiben nicht!

Auch wenn es keiner so recht wahr haben will: die Bedrohung aus dem All ist sehr real und darum ist die – zugegeben recht mühsame Arbeit unserer Astro-Nach- wuchs-Forscher so wichtig!

Immer mal wieder schrammt so ein Vagabund aus dem Gebiet zwischen Mars und Jupiter (dem so genannten Asteroidengürtel) mehr oder weniger knapp an uns vorbei. Jährlich schlagen etwa fünf Meteoriten in Deutschland ein.

Wir tragen dafür Sorge, dass das Risiko berechenbar bleibt. Ein Asteroid aus unserer Fleißarbeit der letzten 3 Jahre ist nun schon im Langzeitprogramm   des MPC (Minory Planet Center) und kann von den Schülern (hoffentlich bald) einen eigenen Namen bekommen.

Jeder Teilnehmer bekommt von uns natürlich eine Teilnahme-Urkunde und wir feiern auch, wenn es mal nichts zu entdecken gibt! Es ist eben echte Forschungsarbeit!

von Ingo

Bilderquelle: http://memim.com/astroid.html

 


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Super Mond

https://www.der-mond.org/fileadmin/_processed_/b/f/csm_2016-11-14-14-52-Vollmond-Supervollmond_f9ee8d6349.png

https://www.der-mond.org/detailansicht/news/detail/news/supervollmond-am-14112016-1/

 

                                         Supervollmond

Supervollmond ist ein in den 2010er Jahren populär gewordener Ausdruck für den besonders großen Vollmond in Erdnähe. In Erdnähe ist der scheinbare Monddurchmesser um ca. 14 % größer als in Erdferne.

Der Begriff (englisch super moon) wurde 2011 von dem Astrologen Richard Nolle geprägt. Er wird in der wissenschaftlichen Astronomie nicht verwendet, findet sich aber inzwischen in der Presse und auch in der Astronomiedidaktik für interessierte Laien.

Interessant ist die Frage im Kontext der Mondfinsternisse, insbesondere aber der Sonnenfinsternisse, denn die Größe der Mondscheibe entscheidet, ob eine Sonnenfinsternis total oder ringförmig ist: Hierbei werden aber vorrangig die besonders kleinen erdfernen Neumonde betrachtet. In der Finsternistheorie wurden schon seit der Antike die diesbezüglichen Perioden der Mondbahn eingehend erforscht. Das Ringförmigkeitskriterium ist bis heute eines der leistungsfähigsten Prüfwerkzeuge an die Präzision einer Mondtheorie und liefert auch für das eher rein ästhetische Anblicksproblem eines besonders großen Vollmondes umfangreiche Ergebnisse.

Es gibt Zusammenhänge von nächtlicher Helligkeit und der Aktivität von Tieren, die aber von sonstigen Beobachtbarkeitsbedingungen des Mondes, insbesondere dem Wetter, weitgehend überlagert werden. Alle weiteren Einflüsse eines „Super“-Vollmondes werden von der Wissenschaft in den Bereich der Esoterik verwiesen.

In der Nacht vom 14./15. November 2016 wird sich ein Supervollmond ereignen. Der Mond kommt der Erde so nahe wie zuletzt am 26. Januar 1948. Diese Erdnähe wird der Mond erst wieder am 25. November 2034 erreichen. Im 21. Jahrhundert wird der Mond seinen erdnächsten Abstand am 6. Dezember 2052 haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Supervollmond

 

 

Unser Asteroid – 2015 VZ80

Tolle Neuigkeiten von der International Astromical Search Collaboration (IASC)!

Die IASC organisiert zweimal jährlich die Suche nach möglicherweise bedrohlichen Objekten aus dem Gebiet zwischen Mars und Jupiter für Schüler. Wir bekommen Fotos von Teleskopen auf Hawaii mit Sternkarten und suchen nach bewegten Objekten zwischen den Sternen.

Bereits zwei Jahre sind wir hier an der Oberschule mit an der Suche beteiligt.

Dies ist unser erster in den Listen fortgeführter Fund (provisional discovery)
aus der PANSTARRS-Asteroiden-Suche vom vergangenen Herbst (2015):

2015-vz80

Das markierte, wandernde Objekt mit der Bezeichnung OHT5051 ist tatsächlich ein Asteroid, den die Schüler entdeckt haben. Es erhielt nun vom MPC die interne Bezeichnung 2015 VZ80 und ist damit in den Aufzeichungen offiziell geführt.

Gratulation an: M. Bergmann, D. Pamin, L. Poet, D. Sachs & E. Weißhuber 

Das ist der Lohn für stundenlange, augenkrebsverursachende Bildschirmsuche mit dem PC-Programm Astrometrica um einen wandernden schwarzen Punkt zu finden, dessen Kurs durch weitere Beobachtungen nun genauer bestimmt wird.

In unserer internen Liste ist es das 51. Objekt und beweist, dass sich sich Beharrlichkeit lohnt. Das muss gefeiert werden 🙂

Wenn er mindestens noch 2 weitere Jahre beobachtet wird, darf er von den Entdeckern auch benannt werden. Es waren auch zwei – jetzt ehemalige – Schüler aus der Herbert-Tschäpe-OS in Dahlewitz mit dabei!

Hi 5  😀