Observatorium für Solare Radioastronomie Tremsdorf

1954 wurde nahe Tremsdorf, ca. 15 Kilometer südlich von Potsdam, das Observatorium für Solare Radioastronomie (kurz ORSA) erbaut. Das Observatorium gehörte zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP).

Parabolantennen des OSRA (Foto: Mathias Sogorski)

Mit Hilfe des Observatoriums wurde über Jahrzehnte hinweg die Radiostrahlung der Sonne gemessen, um u. a. störende und schädliche Einflüsse der Sonne auf die Erde untersuchen und vorhersagen zu können. Das sind beispielsweise Störungen in Satelliten, Flugzeugen, medizinischen Geräten oder bei der Nachrichtenübertragung, für die die Teilchenströme und der Auswurf koronaler Materie der Sonne (bei Sonneneruptionen) verantwortlich sind.

Durch die energiereichen Teilchen, die innerhalb weniger Stunden die Erde erreichen können, werden beispielsweise auch Polarlichter hervorgerufen.

Die Tremsdorf durchgeführte solare Radioastronomie war in Deutschland bis dato einzigartig. Die vier Antennen des Observatorium hatten einen Durchmesser von 10 Metern und wurden zuletzt vom AIP aus vollautomatisch gesteuert.

Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, Außenstelle in Tremsdorf (OSRA), fotografiert im Spetember 2005 von Lienhard Schulz

Zu früheren Zeiten hatten das ORSA 30 Mitarbeiter und einen eigenen Fahrdienst.

Der Standort nahe Tremsdorf bot durch seine Abgelegenheit gute Bedingungen, da in der Nähe von Städten die Radiowellen gestört werden können.

Das Observatorium in Tremsdorf wurde durch das AIP 2014 leider aufgegeben und abgebaut, womit eine 60-jährige Forschungsgeschichte endet. Der Bereich für solare Radiotechnologie bleibt am AIP erhalten und wird mit einer neuen Anlage in Potsdam-Bornim fortgesetzt.

Heute ist auf dem Gelände somit nicht mehr viel von der Anlage zu erkennen. Sie bietet durch den festen Untergrund, die freie Fläche mit Blickrichtung Süden und die gute Anfahrtmöglichkeit günstige Bedingungen für nächtliche Spaziergänge am Himmel.

(Quelle: Wikipedia und AIP.de)

von Alexander

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Klick-Tipp: Astronomiebild des Tages

Ob Orionnebel, ein Polarlicht über dem White-Dome-Geysir oder eine Perseidennacht bei Yosemite – all das findet ihr auf der Internetseite http://www.starobserver.org. Hier wird täglich ein Bild aus der Astronomie und Raumfahrt veröffentlicht. Dazu gibt es eine kurze verständliche Erklärung eines Astronomen.

Aus verschiedenen HST-Aufnahmen zusammengesetztes Bild des Orionnebels (Quelle: NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team)

Aus verschiedenen HST-Aufnahmen zusammengesetztes Bild des Orionnebels (Quelle: NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team)

Klickt rein und entdeckt den Weltraum!

von Alexander

Die Sonne am 1. Mai 2016 um 12:30 Uhr!

Dies ist ein Foto der Sonne von heute Mittag. Aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera, wobei auf dem Objektiv eine starker für die Sonnenbeobachtung geeignter Sonnenfilter montiert war.

Sonne am 01.05.2016

Sonne am 01.05.2016 (zum Vergrößen anklicken)

Durch die Bearbeitung des Bildes mit einem Fotoprogramm sind die Sonnenflecken noch etwas besser zu erkennen. Insgesamt kann man vier Sonnenflecken gut erkennen. Zwei in der oberen Mitte, ein weiterer links davon und ein Fleck im rechten unteren Randbereich der Sonne.

Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der Sonnenoberfläche – der sog. Photosphäre, die kühler sind und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen als der Rest der Oberfläche. Ihre Zahl und Größe ist ein Maß für die sogenannte Sonnenaktivität. Die Häufigkeit der Sonnenflecken unterliegt einer Periodizität von durchschnittlich elf Jahren (der sog. Sonnenfleckenzyklus). Ursache der Flecken und der in ihrer Nähe auftretenden Ausbrüche sind starke Magnetfelder, welche gebietsweise den Hitzetransport an die Sonnenoberfläche behindern.

Sicherheitshinweis: Eine Beobachtung der Sonne darf nur mit speziellen Sonnenfiltern oder Sonnenfinternisbrillen erfolgen. Ein ungeschützer Blick in die Sonne durch ein Fernglas, Teleskop oder auch andere bildvergrößernde Geräte kann zur Erblindung oder zu starken, nicht rückgängig zu machenden Augenschäden führen. Also bitte nicht alleine und ungeschützt in die Sonne schauen!!!

von Alexander

Dream Chaser versorgt zukünftig die ISS

Seit der Außerdienststellung der Space Shuttle-Flotte wird die Internationale Raumstation (ISS) mit “Raumtransportern” gewerblicher Anbieter angeflogen.

Die NASA hat am 14. Januar 2015 mitgeteilt, dass die ISS in den Jahren 2019 bis 2024 auch durch den sogenannten Dream Chaser des Unternehmens Sierra Nevada Corporation versorgt werden soll. Bisher wurden die Versorgungsflüge von den Unternehmen SpaceX und Orbital-ATK durchgeführt.

Wie der Dream Chaser aussieht und einiges mehr erfahrt ihr hier (Quelle: astronews.com).

von Alexander

Neue Internetseite zur Lichtverschmutzung!

Kennt ihr die Smartphone-App “Verlust der Nacht”?

Seit einiger Zeit können damit Smartphone-Nutzer die Lichtverschmutzung an ihrem jeweiligen Standort messen. Die gewonnenen Daten werden zur Auswertung an ein Team von Wissenschaftlern geschickt.

Nunmehr wurden diese Daten auf einer neuen Internetseite zugänglich gemacht, so dass sich jeder selbst ein Bild der Lichtverschmutzung machen kann.

Mehr dazu erfahrt ihr hier (Quelle: astronews.com).

Die Internetseite “My Sky at Night” könnt ihr hier aufrufen.

von Alexander

Meteorit in Russland

Meteorit stürzt auf Russland

Neulich am 15.02.2013 um 6:30 Uhr stürzte ein bruchteil von einem Meteorit auf Russland im Ural ein.Es waren 6 Gebiete beteiligt unswar Tschelabenskay , Saratowski , Samarski , Kurganski und Swetlowski . 500 Menschen wurden verletzt und drei schwer. durch den Meteorit stürzte eine Eishalle ein und ein Zinkwerk . Es passierte alles nicht weit von  Moskau .

von Charlotte