Panstarrs am Start

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Unsere Schüler können seit dem 20. März wieder für einen Monat auf Jagd nach Asteroiden, machen, die uns eines Tages vielleicht “besuchen” könnten.

Dazu werden von Schülern die Fotos von Sternkarten, die von Telekopen der Panstarrs-Teleskope auf Hawaii stammen, mit einem speziellen Programm am Computer gründlich untersucht. Doch Zeit ist wichtig! Wer den Fund als Erster meldet, bekommt den Asteroiden zugeteilt und kann ihn später auch benennen! Also, wer schreibt, der bleibt! Macht mit – und schreibt astronomische Forschungsgeschichte!

Was passiert, wenn größere Brocken ungebremst bei uns landen, weiß man aus zahlreichen Dokumentationen oder Spielfilmen. Und sie übertreiben nicht!

Auch wenn es keiner so recht wahr haben will: die Bedrohung aus dem All ist sehr real und darum ist die – zugegeben recht mühsame Arbeit unserer Astro-Nach- wuchs-Forscher so wichtig!

Immer mal wieder schrammt so ein Vagabund aus dem Gebiet zwischen Mars und Jupiter (dem so genannten Asteroidengürtel) mehr oder weniger knapp an uns vorbei. Jährlich schlagen etwa fünf Meteoriten in Deutschland ein.

Wir tragen dafür Sorge, dass das Risiko berechenbar bleibt. Ein Asteroid aus unserer Fleißarbeit der letzten 3 Jahre ist nun schon im Langzeitprogramm   des MPC (Minory Planet Center) und kann von den Schülern (hoffentlich bald) einen eigenen Namen bekommen.

Jeder Teilnehmer bekommt von uns natürlich eine Teilnahme-Urkunde und wir feiern auch, wenn es mal nichts zu entdecken gibt! Es ist eben echte Forschungsarbeit!

von Ingo

Bilderquelle: http://memim.com/astroid.html

 


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