Klick-Tipp: Astronomiebild des Tages

Ob Orionnebel, ein Polarlicht über dem White-Dome-Geysir oder eine Perseidennacht bei Yosemite – all das findet ihr auf der Internetseite http://www.starobserver.org. Hier wird täglich ein Bild aus der Astronomie und Raumfahrt veröffentlicht. Dazu gibt es eine kurze verständliche Erklärung eines Astronomen.

Aus verschiedenen HST-Aufnahmen zusammengesetztes Bild des Orionnebels (Quelle: NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team)

Aus verschiedenen HST-Aufnahmen zusammengesetztes Bild des Orionnebels (Quelle: NASA, ESA, M. Robberto (Space Telescope Science Institute/ESA) and the Hubble Space Telescope Orion Treasury Project Team)

Klickt rein und entdeckt den Weltraum!

von Alexander

Unser Asteroid – 2015 VZ80

Tolle Neuigkeiten von der International Astromical Search Collaboration (IASC)!

Die IASC organisiert zweimal jährlich die Suche nach möglicherweise bedrohlichen Objekten aus dem Gebiet zwischen Mars und Jupiter für Schüler. Wir bekommen Fotos von Teleskopen auf Hawaii mit Sternkarten und suchen nach bewegten Objekten zwischen den Sternen.

Bereits zwei Jahre sind wir hier an der Oberschule mit an der Suche beteiligt.

Dies ist unser erster in den Listen fortgeführter Fund (provisional discovery)
aus der PANSTARRS-Asteroiden-Suche vom vergangenen Herbst (2015):

2015-vz80

Das markierte, wandernde Objekt mit der Bezeichnung OHT5051 ist tatsächlich ein Asteroid, den die Schüler entdeckt haben. Es erhielt nun vom MPC die interne Bezeichnung 2015 VZ80 und ist damit in den Aufzeichungen offiziell geführt.

Gratulation an: M. Bergmann, D. Pamin, L. Poet, D. Sachs & E. Weißhuber 

Das ist der Lohn für stundenlange, augenkrebsverursachende Bildschirmsuche mit dem PC-Programm Astrometrica um einen wandernden schwarzen Punkt zu finden, dessen Kurs durch weitere Beobachtungen nun genauer bestimmt wird.

In unserer internen Liste ist es das 51. Objekt und beweist, dass sich sich Beharrlichkeit lohnt. Das muss gefeiert werden 🙂

Wenn er mindestens noch 2 weitere Jahre beobachtet wird, darf er von den Entdeckern auch benannt werden. Es waren auch zwei – jetzt ehemalige – Schüler aus der Herbert-Tschäpe-OS in Dahlewitz mit dabei!

Hi 5  😀

Elon Musk will zum Mars

Die Vision ist klar. Die Physik machts möglich. Nur “etwas Kleingeld” fehlt und die Riesen-Rakete und das Triebwerk müssen in Serie gebaut werden.

Dann sollen die ersten unerschrockenen Kolonisten zum roten Planeten aufbrechen und Folgetransporte alle 2 Jahre folgen. Betankt werden die Raumschiffe im All und auf dem Mars selbst sollen die Rohstoffe für den Rückflug produziert werden. Auf Methan-Basis.

Mehr Details über die Vision des Chefs von SpaceX in diesem Artikel:
http://www.golem.de/news/spacex-warum-elon-musks-marsplan-keine-science-fiction-ist-1609-123509.html

Der Fahrstuhl ins All

Quelle: http://www.golem.de/news/spacelift-der-fahrstuhl-zu-den-sternen-1410-109895.html

So könnte er tatsächlich aussehen. Erdacht als Fiktion in einem Roman von Arthur C. Clarke. Der “Fahrstuhl zu den Sternen” könnte Menschen innerhalb einer Woche in den Orbit bringen. Ohne Rakete!

Die Idee: An einem (wirklich langen) Seil in der Äquatorregion, das an einem Gegengewicht im All gehalten wird, steigt eine Kabine mit Nutzlast empor, ohne die körperlichen Belastungen, denen Astronauten ausgesetzt sind:

Das Unglaubliche funktioniert ähnlich einem Schlüsselbund, welches man an der Hand hält und rotieren lässt. Es bleibt exakt ausgrichtet, da das Seil sich mit der Erde in Einklang bewegt (Rotation / Fliehkraft). Ein Laserstrahl von der Erde aus liefert bis 100 Kilometer Energie, dann “übernimmt die Sonne”

Das Material für das “Seil” bilden Kohlenstoffnanoröhrchen mit enormer Reißfestigkeit.

Hier gibt es Infos zur European Space Elevator Challenge http://euspec.warr.de/ und aktuelle Bilder zu Studenten-Teams, die in Garching bei München daran forschen:
http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/garching/aufzug-6757769.html

Ein Video aus Japan zeigt, dass man nicht erst seit heute daran tüftelt: https://www.youtube.com/watch?v=T02t_MBgYVU

Interessant ist es allemal und für die Forscher von morgen vielleicht ein Anstoß, die Fiktion von heute zur Realität von morgen werden zu lassen.

Ingo Hubert

Die Perseiden kommen!

Der wohl bekannteste Sternschnuppenstrom – das sind die Perseiden.
Perseiden Meteor (2009, Autor: Andreas Möller, hochgeladen bei Wikipedia)

(Perseiden-Meteor 2009, Autor: Andreas Möller, hochgeladen bei Wikipedia)

Jedes Jahr im August können die Metoere (umgangssprachlich Sternschnuppen) dieses Stroms abends bei angenehmen Temperaturen in aller Ruhe beobachten werden.

Ihren Ursprung haben die Perseiden in den Ablösungen des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Sein Maximum erreicht der Meteorstrom in der Nacht vom 11. auf den 12. August, wenn die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Umlaufbahnen der Teilchen des Kometen kreuzt. Dabei verglühen eine Vielzahl dieser in der Erdatmosphäre und die sogenannten Sternschnuppen entstehen.

Für das Jahr 2016 wird eine hohe Aktivität mit einer Rate von 120 – 130 Sternschnuppen pro Stunde im Zenit für Mitteleuropa erwartet.

Die Perseiden könnt ihr am besten in der zweiten Nachthälfte beobachten. Dazu schaut ihr am besten in Richtung des Sternbildes Cassiopeia (Himmels-W). Darunter befindet sich das Sternbild Perseus.

Karte zum Auffinden der Perseiden (Quelle: Wikipedia)

(Karte zum Auffinden der Perseiden, Quelle: Wikipedia)

Also, viel Spaß beim Beobachten und Sternschnuppen zählen!

von Alexander

Der Rundetårn

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Der Rundetårn (dänisch für Runder Turm) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Dänemarks. Der 34,8 Meter hohe Turm wurde von Christian 1V. erbaut. Er diente bis 1861 als Observatorium der Universität Kopenhagen. Es ist heute noch das älteste funktionsfähige Observatorium Europas.

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Der runde Turm ist ein denkmalgeschütztes Gebäude mit einem 209 Meter langem Schneckengang, der zur Aussichtsplattform sich 7 1/2 Mal um den hohlen Kern des Turmes windet. Im hohlen Kern gibt einen begehbaren Glasboden, der 25 Meter über dem Boden schwebt. Der Kern galt als geographischer Nullpunkt Dänemarks, als Ende 1760er Jahre Vermessungen für die Landkarte durchgeführt wurden.

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Der Asteroid “5505 Rundetårn” ist nach dem Turm benannt. Der runde Turm ist an 362 Tagen im Jahr für Besucher geöffnet.

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von Anika Pamin

Kosmodrom Wostotschny

Das Kosmodrom Wostotschny ist der neue russische Weltraumbahnhof. Er liegt in der Amur-Region, etwa 100 km östlich der Grenze zu China.

Das russische Kosmodrom am Vortag des ersten Starts mit der Rakete auf der Startrampe (Bildquelle: www.kremlin.ru).

Wostotschny soll den in Kasachstan liegenden Startplatz Baikonur ergänzen und vor allem die Abhängigkeit von Kasachstan verringern. Für die Nutzung des Weltraumbahnhofes in Baikonur zahlt Russland jährlich 115 Mio. USD (rund 100 Mio. Euro) an Kasachstan.

Am 28. April 2016 um 02:01 UTC startete erfolgreich die erste Rakete in Anwesenheit des russischen Staatspräsidenten.

Viele weitere spannende Informationen, Zahlen, Daten und Fakten finden ihr hier (Quelle: Wikipedia).

von Alexander

 

 

Die Sonne am 1. Mai 2016 um 12:30 Uhr!

Dies ist ein Foto der Sonne von heute Mittag. Aufgenommen mit einer Spiegelreflexkamera, wobei auf dem Objektiv eine starker für die Sonnenbeobachtung geeignter Sonnenfilter montiert war.

Sonne am 01.05.2016

Sonne am 01.05.2016 (zum Vergrößen anklicken)

Durch die Bearbeitung des Bildes mit einem Fotoprogramm sind die Sonnenflecken noch etwas besser zu erkennen. Insgesamt kann man vier Sonnenflecken gut erkennen. Zwei in der oberen Mitte, ein weiterer links davon und ein Fleck im rechten unteren Randbereich der Sonne.

Sonnenflecken sind dunkle Stellen auf der Sonnenoberfläche – der sog. Photosphäre, die kühler sind und daher weniger sichtbares Licht abstrahlen als der Rest der Oberfläche. Ihre Zahl und Größe ist ein Maß für die sogenannte Sonnenaktivität. Die Häufigkeit der Sonnenflecken unterliegt einer Periodizität von durchschnittlich elf Jahren (der sog. Sonnenfleckenzyklus). Ursache der Flecken und der in ihrer Nähe auftretenden Ausbrüche sind starke Magnetfelder, welche gebietsweise den Hitzetransport an die Sonnenoberfläche behindern.

Sicherheitshinweis: Eine Beobachtung der Sonne darf nur mit speziellen Sonnenfiltern oder Sonnenfinternisbrillen erfolgen. Ein ungeschützer Blick in die Sonne durch ein Fernglas, Teleskop oder auch andere bildvergrößernde Geräte kann zur Erblindung oder zu starken, nicht rückgängig zu machenden Augenschäden führen. Also bitte nicht alleine und ungeschützt in die Sonne schauen!!!

von Alexander

ISS zieht farbige “Kondensstreifen” zum Jubiläum!

Heute vor 15 Jahren dockte die erste Dauerbesatzung an der Internationalen Raumstation (ISS) an. Seit dem sind ihr viele weitere Langzeitbesatzungen gefolgt.

Anlässlich dieses Jubiläums war die ISS heute morgen auch am hellen Tag zu sehen. Sie zog bei ihrem Flug um die Erde farbige Kondensstreiben über den Himmel. – Oder doch nur ein Aprilscherz?

Mehr hierzu findet ihr hier (Quelle: ZDF).

von Alexander