Neues von Beteigeuze

Ein Riesenstern, der, platziert in unser Sonnensystem, einen Durchmesser bis über Umlaufbahn des Jupiter hinaus hätte

Viel wird derzeit in den Medien berichtet über Beteigeuze, die “Hand der Riesin“, den hellsten Stern im Sternbild Orion: Beteigeuze ist ein roter Überriese und wird einmal als Supernova explodieren. Wann genau, ist aber nicht klar, es kann in einigen tausend bis hin zu hunderttausend Jahren soweit sein. Im kosmischen Maßstab ist das “bald“.

Beteigeuze gehört außerdem zu den veränderlichen Sternen. Seine Helligkeit schwankt also “regelmäßig”. Sein bisheriger Zyklus liegt bei etwa 2070 Tagen.

Da die letzte Schwankung allerdings ungewöhnlich intensiv und lange andauert, ist ein Teil der wissenschaftlichen Gemeinde in Aufregung. Wenn dort jetzt gerade etwas passiert, werden wir es jedoch erst in etwa 500 Jahren merken, denn der Stern ist 497 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Findet mehr Infos dazu hier: http://www.astronomerstelegram.org/?read=13365
(Vorsicht, Fachenglisch!)

und auf deutsch in der Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Beteigeuze

Der Winter naht …

” Dezember ist’s, mit Regentropfen,
die stetig nur ans Fenster klopfen,

Die Nuss, die lässt sich sicher knacken,
mit Knobeln, Basteln, Spielen, Backen …

Die AG Kiste – ist doch klar,
macht diese, eure Wünsche wahr”

Ingo Hubert
(zum 3. Advent)

H. a T.T.e ich schon gesagt …?

Bald findet das 20. Herzberger Teleskoptreffen (HTT) in Jeßnigk statt.


Bildquelle: http://www.herzberger-teleskoptreffen.de/10-htt/abend-pa/11.php

Selbstverständlich können wir auch in diesem Jahr bei gutem Wetter den Nachthimmel und die Milchstraße genießen. Dazu werden wir eine der Nächte des – vom 26. -29.9. stattfindenden – Treffens nutzen, wahrscheinlich die Nacht vom Freitag zum Samstag.
Meldet euch dazu bitte rechtzeitig vorher bei mir, wenn ihr Zeit und Lust habt. Voraussichtlich werden wir nämlich in Zelten übernachten. Abenteuer pur, also 🙂  


Und das war 2017 los:

Vom 15.-17.9.  lief in Gülpe der 7. WestHavelländer AstroTreff (WHAT) und die AG KiSTE war an einem Freitagabend auch wieder dabei. Es gab einen super klaren Nachthimmel zu bewundern:



Eric und Dominik kamen auf die Idee, das WHAT-Logo mit einer Taschenlampe in den Himmel zu malen. Oberhalb sieht man den “Großen Wagen” (Ursa Major)



Tolle Beobachtungsgeräte, wie dieser Dobson gaben uns später am Abend den Blick auf echte Perlen am Nachthimmel frei, wie zum Beispiel den Cirrusnebel:

Quelle: http://www.astrofreunde-franken.de/ngc6960.html

Am anderen Morgen besuchten wir in Stölln auf dem ältesten Flugplatz der Welt die “Lady Agnes”, eine Iljuschin-62, welche an Otto Lilienthal erste Flugversuche erinnert:

Wir hatten ein tolle Zeit und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten September!

Nur im Sternenpark Gülpe kann man so einen Nachthimmel sehen.



“Sternenpark”
ist eine Auszeichnung für den dunkelsten Ort Deutschlands, wo man ungestört in den Himmel schauen kann. Straßenlaternen gibt’s hier nicht!

Nächte der Sternschnuppen

Auch dieses Jahr bietet die Stiftung Planetarium Berlin am Gleisdreieck eine Nacht zur gemeinsamen Beobachtung an. Die Lange Nacht der Astronomie findet am 10. August von 17 bis 24 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos möglich.

So prächtig könnten sie aussehen:

▲ Dies ist ein herrliches Foto aus 2016 von den Astronomen, die für die Website der International Meteor Organisation (IMO) ihre Fotos zur Verfügung stellen.

Da kommt was Schnelles auf uns zu. Mit ‎59 Kilometer pro Sekunde zischen die Reste eines Kometen (109P/Swift-Tuttle) durch den Nachthimmel. Wir bezeichnen sie als Perseiden, weil sie aus der Richtung des Sternbildes Perseus zu kommen scheinen (mit roten Linien in der Grafik markiert):

Das Maximum ist üblicherweise erst in der Nacht zum 13. August zu erwarten, aber es liegt in der Woche und der fast volle Mond stört dann sicher beträchtlich. Daher ist eine Beobachtung am Samstagabend vielleicht auch schon von Glücksbringern erfüllt.

Wünschen dürfen sich das alle 🙂 

Mehr Details zu den Perseiden selbst bei Wikipedia

” … der will doch nur spielen …”

Ein Gummi-Roboter?

Was sagt ihr zu einem Roboter, der zwar aus Hardware besteht, aber euch trotzdem nicht wehtun kann? King Loui ist der erste aufblasbare Roboter.

Schaltet am besten die deutsche Übersetzung (für Untertitel) ein.

Die NASA ist natürlich ganz vorn dabei, dieses Projekt zu unterstützen. Eine Brücke zwischen Maschine und Mensch soll gebaut werden, der Roboter als Hilfsmittel im Alltag oder Haushalt verstanden werden – weg vom Image als Industrie-Roboter aus scharfkantigem Metall. Gerade auch für Menschen mit Behinderung stellt dies eine Bereicherung da.

King Loui verletzt niemanden und lässt sich außerdem auch sehr platzsparend verstauen, sobald einmal die Luft raus ist 🙂

KI – Künstliche Intelligenz

Wissensdurstige auf der “MS Wissenschaft”

Ein Schiff wird kommen und es legt in Berlin an. Kommt mit und schaut euch an, was es Wichtiges zu wissen gibt über Roboter und Systeme, die den Menschen in immer mehr Bereichen unterstützen und das Leben verändern. Schaut auch kurz in das Video hier:

Mehr zur Ausstellung erfahrt ihr hier: https://ms-wissenschaft.de/ausstellung Der Zutritt ist übrigens kostenfrei, nur die Fahrt ist nicht umsonst 🙂 Das sind die nächsten Haltestellen des Motorschiffs (MS) Wissenschaft:
Berlin 16.05. – 19.05.2019 – Iburger Ufer, Höhe Arcostraße [16.05. ab 13:30 Uhr]
Potsdam 20.05. – 23.05.2019 – Yachthafen Potsdam, am Ende der Kastanienallee

Was gibt es da wohl zu sehen? Findet es selbst heraus 🙂

Wer mitkommen will, meldet sich bitte telefonisch unter 0177/47001657 beim AG-Leiter Ingo Hubert. Dann fahren wir gemeinsam hin.


Das Juwel aus Jüterbog

Das Zeiss-Kleinplanetarium Nr. 1

Dieses Gerät aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wirkt wie ein Dinosaurier der Planetariums-Hardware. Ist es auch, aber noch gut in Schuss! Unser Vorstand nahm das ZKP-1 (Zeiss Kleinplantarium) dieser Tage in Augenschein. Eine Förderschule stellt es, nebst weiterer optischer Technik, die anderenfalls entsorgt werden würde, uns zur Verfügung. Wir nehmen das Angebot natürlich gerne an.

Herr Wenzel und Herr Schwabe an einem Modell des Sternbilds Orion.

Voraussichtlich ab der Saison 2020/21 können wir also mit einem neuen “alten”, aber unserem jetzigen Planetariumsgerät gegenüber deutlich fortgeschrittenen Sternprojektor am Start sein. Wenn alle mit anpacken!

Danach ist davor

Auf in die Felder

Der “Tag der Astronomie” markiert das Ende der aktiven Beobachtungssaison. Das heißt zwar – zeitgleich mit dem Beginn der Sommerzeit – dass der Nachthimmel nun nicht mehr unser primäres Highlight ist, sonst aber nur, dass die Nächte wieder kürzer werden und später beginnen. Wahre Astro-Fans hält das natürlich nicht davon ab, weiterzumachen 🙂

Blick zum Himmel. Immer!

Damit stehen aber auch dem Outdoor-Erlebnis bis zum Herbst alle Türen offen. Ihr habt fleißig Punkte für Extras gesammelt, also könnt ihr euch was wünschen. Alle!

Geocaching ist kein Muss. Aber Spaß macht es doch 🙂
Die Blankenfelder Dorfeiche. Ein nahes Ausflugsziel. Und mehr … 🙂

Pferdekopf im Rotlichtnebel

Am vergangenen Montag boten sich ideale Bedingungen für die astronomische Beobachtung und Fotografie. Hier ist ein recht schwierig einzufangendes Objekt, der sogenannte Pferdekopfnebel. Mit bloßem Auge ist er nicht zu erkennen!

links oben die Fotovorlage von Dirk Bartelt und daneben die schwachen Konturen des Nebels zur besseren Sichtbarkeit hervorgehoben. Man erkennt deutlich den Pferdekopf.

aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Pferdekopfnebel

Der Pferdekopfnebel ist ein 3 Lichtjahre großer Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die sich vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 mit einer Silhouette ähnlich einem Pferdekopf abhebt. Von der Erde ist der Nebel ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt und erscheint deshalb ein Viertel so groß wie der Erdmond. Aufgrund seiner äquatorialen Position kann er von allen bewohnten Gebieten der Erde beobachtet werden, jedoch ist er wegen seiner geringen Helligkeit erst mit einer Teleskopapertur ab 20 cm sichtbar.

er Pferdekopfnebel (Barnard 33) ist beim linken Gürtelstern des Orion zu finden.

Das Sternbild Orion ist derzeit um 20 Uhr im Süden gut zu beobachten. Am besten natürlich bei uns in der Sternwarte in Dahlewitz 🙂 Wir machen das All klar!