In die AG nur mit 3G!

Es ist für uns alle nicht leicht, aber gemeinsam schaffen wir das!

Nachdem sich die Corona-Erkrankungslage in Deutschland in der vierten Welle derzeit extrem verschärft, sind wir als Teil einer Bildungseinrichtung an die Durchsetzung der 3G-Regeln gebunden 🙁

Eltern von AG-Teilnehmern müssen also über einen aktuellen Schnelltest (besser wären noch: aktuell gültige Impfnachweise) verfügen, um ihren Kindern (ebenfalls aktuell geschnelltestet!) die Teilnahme an der AG zu ermöglichen! Virenschutz durch AHA-Regeln und private Kontakteinschränkung sind weitere Mittel, um das Virus beim Vormarsch zu stoppen!

Einen gesunden Herbst und Winter und auf baldiges Wiedersehen in der Sternwarte! 🙂

Ingo Hubert

Aktuelle Infos für Unentschlossene:

Hier möchte ich allen, die noch keine Impfung haben, raten, hier nachzulesen, warum es jetzt für alle dringend notwendig ist, um die vierte Welle zu brechen!

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-impfung-verweigerer-impfgegner-fragen-antworten-1.5462821

Neue Fotos von unserem Teleskop

Herr Dirk Bartelt hat unsere erste offizielle Beobachtungsnacht der Saison genutzt und zwei tolle Fotos gemacht. Diese werden auch in der Galerie des Vereins veröffentlicht. Es handelt sich um zwei grandiose Nebel:

NGC 6888

NGC6888 ist aus 12 Belichtungen a 180s je Farbkanal

NGC 6888 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan, der 4700 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Er wird auch Crescent Nebel, Sichelnebel oder Mondsichelnebel genannt. NGC 6888 wird von einem sogenannten Wolf-Rayet-Stern mit der Bezeichnung WR 136 beleuchtet. Vermutlich wurde das Gas des Nebels ebenfalls von diesem Stern abgestoßen.

NGC6992 aus je 8 x 180s entstanden.

Der Cygnusbogen, englisch Cygnus Loop, ist ein Supernova-Überrest im Sternbild Schwan.

Der Emissionsnebel erstreckt sich über einen Himmelsausschnitt von ungefähr drei Grad. Er ist rund 1.500 Lichtjahre von der Erde entfernt[1][2] und gliedert sich in mehrere Abschnitte. Sein bekanntester Teil ist der Cirrusnebel im optischen Spektrum. Zugehörige Objekte sind unter anderem NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340.

Die Bildunterschriften zu den Nebeln entstammen der Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/NGC_6888 sowie: https://de.wikipedia.org/wiki/Cygnusbogen

Die Perseiden kommen wieder!

Der wohl schönste und bekannteste Sternschnuppenstrom des Jahres – das sind die Perseiden.
(sprich: Per-se-i-den!)

Jedes Jahr im August können die Metoere (umgangssprachlich Sternschnuppen) dieses Stroms abends bei angenehmen Temperaturen in aller Ruhe beobachten werden.

Ihren Ursprung haben die Perseiden in den Ablösungen des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Sein Maximum erreicht der Meteorstrom, wenn die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Umlaufbahnen der Teilchen des Kometen kreuzt. Dabei verglühen eine Vielzahl dieser in der Erdatmosphäre und die sogenannten Sternschnuppen entstehen.

Für dieses Jahr wird in der schnuppenreichsten Nacht – vom 12. zum 13. August – eine Aktivität mit etwa maximal 100 Sternschnuppen pro Stunde erwartet. Also, es lohnt sich, die Augen offen zu halten 🙂 Die Perseiden könnt ihr am besten in der zweiten Nachthälfte beobachten. Dazu schaut ihr am besten in Richtung des Sternbildes Cassiopeia (Himmels-W). Darunter befindet sich das Sternbild Perseus.

Screenshot von : https://www.timeanddate.de/astronomie/sternschnuppe/perseiden

Also, viel Spaß beim Beobachten und Sternschnuppen zählen!

von Ingo

Bleibt das “James-Bond” Teleskop?

Am Ende des Jahres 2020 gab es erschreckende Bilder vom Einsturz der schweren Empfangseinheit am Radioteleskop in Arecibo. Die gewaltige Konstruktion verlor den Halt und fiel in sich zusammen:

Jetzt gibt es aber vielleicht doch noch Hoffnung auf ein Comeback. Vor Ort wird überlegt, ob und wie man den Standort weiter nutzen kann und vielleicht auch ein neues, ein Next Generation Arecibo Telescope (NGAT) aufbaut.

Dr. Ralph Gaume, Direktor der Abteilung für astronomische Wissenschaften bei der U.S. National Science Foundation (NSF), sagte, dass “wir nicht die Absicht haben, das Arecibo-Observatorium zu schließen. “Die NSF ist zutiefst betrübt über die Situation”, sagte er in einer Pressemitteilung und fügte hinzu, dass “die Agentur einen sehr gut definierten Prozess für die Finanzierung und den Bau von groß angelegter Infrastruktur hat.

In vergangenen Aufzeichnungen und Berichten hatten Ingenieure und Mitarbeiter des Observatoriums in Arecibo vor dem verschlechterten Zustand des großen Radioteleskops gewarnt, so dass die NSF im vergangenen Monat angekündigt hatte, dass es angesichts des abgenutzten Zustands des Rieseninstruments entweder abgebaut oder repariert werden sollte.

Quelle: https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/observatorium-goldeneye-puerto-rico-pierce-brosnan-wetter.html

So sah es mal zu besseren Zeiten – mit seiner intakten, 900 Tonnen schweren Empfängsplattform – aus. Die National Science Foundation schreibt hierzu – in einem Update aus dem März 2021 – jetzt:

Die NSF hat dem Kongress einen Bericht zum Consolidated Appropriations Act von 2021 vorgelegt. Er beschreibt „die Ursachen und das Ausmaß des Schadens, den Plan, Trümmer auf sichere und umweltverträgliche Weise zu entfernen, die Erhaltung von zugehörigen Einrichtungen und umliegenden Gebieten sowie das Verfahren zur Feststellung, ob am Standort eine vergleichbare Technologie etabliert werden soll, sowie die damit verbundenen Kostenschätzungen.“ Die Untersuchung des Zusammenbruchs und der Erforschung zukünftiger Möglichkeiten für Arecibo ist noch nicht abgeschlossen.

Quelle: https://www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=301674 (englisch!)

Zumindest diese Einschätzung birgt noch die Möglichkeit eines Wiederaufbaus, und das stimmt mich froh 🙂

Neueste NASA-Mission auf dem roten Planeten

Artikeltext im Original übernommen von:

https://www.dw.com/de/nasa-rover-perseverance-auf-dem-mars-gelandet/a-56598765

Die US-Sonde mit dem Mars-Rover “Perseverance” an Bord ist zwar das letzte von drei Raumschiffen, das in den letzten zehn Februartagen den Mars Orbit erreicht hat, aber dafür technologisch ganz vorne mit dabei. Es ist der größte Mars-Rover, den die USA je gebaut haben und er hat den ersten Mars-Hubschrauber überhaupt mit dabei.

Rover “Perseverance” mit ausgefahrenem Instrumentenarm

Die “Show”, wie es die NASA ausdrückt, begann am späten Donnerstag-Morgen Pazifischer Zeit in Kalifornien, wo die Spannung im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena immer weiter anstieg. Es war etwa Mittag an der US-Ostküste und schon Abend in Mitteleuropa. Danach dauerte es noch zwei Stunden, bis die erfolgreiche Landung vermeldet werden konnte. Um 20:57 Weltzeit setzte der neueste US-Rover “Perseverance” auf der Marsoberfläche auf.

Erstes Foto des Rovers nach der Landung auf dem Mars

Um auf dem Mars zu landen, begann der Rover seinen Abstieg mit einer Geschwindigkeit von über 20.000 Kilometern pro Stunde. Ein Fallschirm und Brems-Triebwerke verlangsamten den Rover auf etwa 3 km/h, bevor ein großer Himmelskran – vergleichbar mit einer schwebenden, düsengetriebenen Drohne – den Rover an drei Drahtseilen auf die Oberfläche des Planeten herabließ. Auf seinen sechs Rädern setzte er dann auf. Wenig später erreichten die ersten Bilder der Marsoberfläche das NASA-Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena.

Komplett lesen auf:

https://www.dw.com/de/nasa-rover-perseverance-auf-dem-mars-gelandet/a-56598765

Unsere Zukunft – die neue Raumfahrt!

Dieser Artikel wurde vom folgenden Original übernommen: https://www.golem.de/news/jahresrueckblick-das-waren-die-hoehenfluege-und-abstuerze-der-raumfahrt-2020-2012-153048.html

2020 war ein besonderes Jahr für die Raumfahrt: Es gab die meisten Fehlstarts seit 1971, das erste Mondgestein seit 1976, die ersten nennenswerten Proben von einem Asteroiden und die meisten gestarteten Satelliten bisher. Acht neue Raketenmodelle sollten erstmals in den Orbit fliegen – nicht alle schafften es. Zwei Mars-Rover sind auf dem Weg. Eine neue Raumstation steht zum Start bereit. Es ist wirklich viel passiert. Inhalt:

  1. Raumfahrt 2020: Das größte Raumschiff aller Zeiten und andere Superlative
  2. Licht und Schatten auf Mond, Mars und Asteroiden
  3. China startet neue Raketen, während andere noch auf Triebwerke warten
  4. Blue Origin von Jeff Bezos ist nicht mehr New Space
  5. Die Falcon 9 überholt die Ariane 5
  6. Satellitenkonstellationen und das Geheimnis des Erfolgs von SpaceX

Endlich wieder spannend wird die Entwicklung der astronautischen Raumfahrt. Auf der ganzen Welt wurde verfolgt, wie mit dem Dragon nach langer Zeit wieder ein Raumschiff mit Besatzung in den USA gebaut und gestartet wurde. Es ist ein völlig neu konstruiertes Raumschiffmodell, das inzwischen schon zweimal mit Menschen in den Orbit flog.

Der 30. Mai 2020 war ein großer Moment für SpaceX und Firmengründer Elon Musk. Die historische Dimension besteht jedoch eher darin, wie selten in der Vergangenheit neue Raumschiffe konstruiert wurden und wie viele sich heute der Startbereitschaft nähern. Der Dragon ist erst das neunte erfolgreich geflogene Raumschiffkonzept in der Geschichte der Raumfahrt. Die letzten Erstflüge waren Shenzhou im Jahr 2003, das Space Shuttle 1981, Apollo im Jahr 1968 und das Sojus-Raumschiff 1967.

Mit dem Orion-Raumschiff und dem Starliner sollen demnächst gleich zwei weitere Raumfahrzeuge aus den USA kommen, trotz aller Probleme bei den Tests. Erfolgreicher war China bei den Tests eines Raumschiffs der nächsten Generation, wenn auch ebenfalls noch ohne Besatzung. Hinzu kommen das indische Gaganyaan-Raumschiff, das 2022 fliegen soll, und das russische Orel (ehemals Federadzia), dessen Zeitplan noch unklar ist. Nie zuvor gab es eine solche Vielfalt von Raumschiffen, was auf eine Renaissance der astronautischen Raumfahrt in den 2020er Jahren hoffen lässt. …

Dieser Artikel stammt von golem.de! Bitte lest dort den kompletten Artikel!
https://www.golem.de/news/jahresrueckblick-das-waren-die-hoehenfluege-und-abstuerze-der-raumfahrt-2020-2012-153048.html

“Lange Nacht der Planeten”

Dieser Artikel wurde direkt so vom Original übernommen: https://astronomietag.de/

Nach dem ersten Astronomietag am 28. März wird auch die Lange Nacht der Planeten am 24. Otober 2020 von der Coronavirus-Situation beeinträchtigt sein. Viele astronomische Einrichtungen können nach wie vor keine öffentlichen Veranstaltungen vor Ort anbieten, hinzu kommt, dass sich die Voraussetzungen auch kurzfristig noch ändern können. Wir hoffen auf ein vielfältiges Online-Angebot.

Das Weltall mit eigenen Augen sehen
Die Welt der Sterne ist den meisten von uns unbekannt. Vom Großen Wagen hat jeder schon einmal gehört, doch wo findet man ihn? Und kann ich eigentlich mein „Sternzeichen“ auch am Himmel finden? Welcher der vielen Sterne ist vielleicht ein Planet? Am 24. Oktober 2020 laden Sternwarten und Astronomievereine in ganz Deutschland wieder dazu ein, um genau diese Fragen zu beantworten – und die Welt der Sterne mit den eigenen Augen zu erkunden.

Die lange Nacht der Planeten
Sobald es abends dunkel wird, leuchtet der zunehmende Halbmond tief über dem südlichen Horizont. Rechts vom Mond findet man die Planeten Saturn und Jupiter. Links vom Mond, in Richtung Osten, leuchtet sehr hell der rote Planet Mars. Mars nimmt Mitte Oktober seine Oppositionsstellung genau gegenüber der Sonne ein, ist daher jetzt recht nah, besonders hell und im Teleskop sehr gut zu erkennen. Die fernen und daher lichtschwachen Planeten Neptun und Uranus sind rechts bzw. links von Mars zu finden – aber nur mit einem Fernglas oder Fernrohr. Am Ende der Nacht geht Venus als Morgenstern über dem Osthorizont auf. Somit sind bis auf Merkur alle Planeten des Sonnensystems am Nachthimmel vertreten. Wo ist Merkur? Er steht direkt neben der Sonne, zieht am Sonntag an ihr vorbei und wird Anfang November am Morgenhimmel auftauchen.

Der Sternhimmel am Astronomietag
In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober werden die Uhren von Sommer- auf Normalzeit umgestellt. Dadurch wird die Nacht nicht länger, aber wir haben am Sonntag eine Stunde mehr Zeit, um auszuschlafen.
Ende Oktober kann man sich abends von den Sommersternbildern verabschieden: Im Südwesten stehen die Sternbilder Schwan, Leier und Adler noch hoch am Himmel. Deren drei Hauptsterne Deneb, Wega und Atair bilden das sogenannte „Sommerdreieck“. Bei dunklem Himmel sieht man hier das Band der Milchstraße.
Im Südosten ist bereits das „Herbstviereck“ aufgegangen: Es setzt sich aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus und, links oben, einem Stern der Andromeda zusammen. Unterhalb und links vom Pegasus verlaufen die Sternenketten der Fische – alles schwache Sterne, doch derzeit leuchtet dort sehr hell der Planet Mars.
Wer freien Blick zum südlichen Horizont hat, sieht dort vielleicht einen hellen Stern funkeln: das ist Fomalhaut der Hauptstern im Sternbild Südlicher Fisch. Sein Name bedeutet übersetzt „Maul des Fisches“.
Unterhalb von Mars und den Fischen macht sich das Sternbild Walfisch breit; das ist bekanntlich biologisch nicht richtig, genauer müsste der „Cetus“ eher Meeresungeheuer heißen. Im Walfisch gibt es einen Stern, der nur alle elf Monate so hell wird, dass man ihn mit bloßem Auge sehen kann: Mira, die Wundersame. Ende Oktober sollte Mira gut zu erkennen sein.
Im Laufe der Nacht gehen die Sommersternbilder im Westen unter, die Herbststernbilder passieren die Südrichtung, im Osten treten die Wintersternbilder über den Horizont. Wer bis nach Mitternacht durchhält, kann sogar den Himmelsjäger Orion begrüßen.

Dieser Artikel wurde direkt so vom Original übernommen: https://astronomietag.de/

Auf zum Mars

Das Ziel ist klar vor Augen: der rote Planet. Wie kommen wir dahin, was müssen wir alles beachten und ist es bald möglich? All diese Fragen stehen auf dem Plan.
Diese WELT-Dokumentation findet Antworten:

Raketen-Sommer

Wir wollen noch in diesem Sommer mal wieder “in die Luft gehen”. Mit Wasser 🙂
Dazu brauchen wir Technik, gutes Wetter und … euch! 3 … 2 … 1 … Let’s go!

Während die Wasserrakete auf den Start vorbereitet wird, könnt ihr mal schauen, warum es so schwer ist, ins All zu fliegen. Das anschauliche Video stammt vom YouTube Kanal “Kurzgesagt – Dinge erklärt