H. a T.T.e ich schon gesagt …?

Bald findet das 20. Herzberger Teleskoptreffen (HTT) in Jeßnigk statt.


Bildquelle: http://www.herzberger-teleskoptreffen.de/10-htt/abend-pa/11.php

Selbstverständlich können wir auch in diesem Jahr bei gutem Wetter den Nachthimmel und die Milchstraße genießen. Dazu werden wir eine der Nächte des – vom 26. -29.9. stattfindenden – Treffens nutzen, wahrscheinlich die Nacht vom Freitag zum Samstag.
Meldet euch dazu bitte rechtzeitig vorher bei mir, wenn ihr Zeit und Lust habt. Voraussichtlich werden wir nämlich in Zelten übernachten. Abenteuer pur, also 🙂  


Und das war 2017 los:

Vom 15.-17.9.  lief in Gülpe der 7. WestHavelländer AstroTreff (WHAT) und die AG KiSTE war an einem Freitagabend auch wieder dabei. Es gab einen super klaren Nachthimmel zu bewundern:



Eric und Dominik kamen auf die Idee, das WHAT-Logo mit einer Taschenlampe in den Himmel zu malen. Oberhalb sieht man den “Großen Wagen” (Ursa Major)



Tolle Beobachtungsgeräte, wie dieser Dobson gaben uns später am Abend den Blick auf echte Perlen am Nachthimmel frei, wie zum Beispiel den Cirrusnebel:

Quelle: http://www.astrofreunde-franken.de/ngc6960.html

Am anderen Morgen besuchten wir in Stölln auf dem ältesten Flugplatz der Welt die “Lady Agnes”, eine Iljuschin-62, welche an Otto Lilienthal erste Flugversuche erinnert:

Wir hatten ein tolle Zeit und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten September!

Nur im Sternenpark Gülpe kann man so einen Nachthimmel sehen.



“Sternenpark”
ist eine Auszeichnung für den dunkelsten Ort Deutschlands, wo man ungestört in den Himmel schauen kann. Straßenlaternen gibt’s hier nicht!

Nächte der Sternschnuppen

Auch dieses Jahr bietet die Stiftung Planetarium Berlin am Gleisdreieck eine Nacht zur gemeinsamen Beobachtung an. Die Lange Nacht der Astronomie findet am 10. August von 17 bis 24 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos möglich.

So prächtig könnten sie aussehen:

▲ Dies ist ein herrliches Foto aus 2016 von den Astronomen, die für die Website der International Meteor Organisation (IMO) ihre Fotos zur Verfügung stellen.

Da kommt was Schnelles auf uns zu. Mit ‎59 Kilometer pro Sekunde zischen die Reste eines Kometen (109P/Swift-Tuttle) durch den Nachthimmel. Wir bezeichnen sie als Perseiden, weil sie aus der Richtung des Sternbildes Perseus zu kommen scheinen (mit roten Linien in der Grafik markiert):

Das Maximum ist üblicherweise erst in der Nacht zum 13. August zu erwarten, aber es liegt in der Woche und der fast volle Mond stört dann sicher beträchtlich. Daher ist eine Beobachtung am Samstagabend vielleicht auch schon von Glücksbringern erfüllt.

Wünschen dürfen sich das alle 🙂 

Mehr Details zu den Perseiden selbst bei Wikipedia

” … der will doch nur spielen …”

Ein Gummi-Roboter?

Was sagt ihr zu einem Roboter, der zwar aus Hardware besteht, aber euch trotzdem nicht wehtun kann? King Loui ist der erste aufblasbare Roboter.

Schaltet am besten die deutsche Übersetzung (für Untertitel) ein.

Die NASA ist natürlich ganz vorn dabei, dieses Projekt zu unterstützen. Eine Brücke zwischen Maschine und Mensch soll gebaut werden, der Roboter als Hilfsmittel im Alltag oder Haushalt verstanden werden – weg vom Image als Industrie-Roboter aus scharfkantigem Metall. Gerade auch für Menschen mit Behinderung stellt dies eine Bereicherung da.

King Loui verletzt niemanden und lässt sich außerdem auch sehr platzsparend verstauen, sobald einmal die Luft raus ist 🙂

KI – Künstliche Intelligenz

Wissensdurstige auf der “MS Wissenschaft”

Ein Schiff wird kommen und es legt in Berlin an. Kommt mit und schaut euch an, was es Wichtiges zu wissen gibt über Roboter und Systeme, die den Menschen in immer mehr Bereichen unterstützen und das Leben verändern. Schaut auch kurz in das Video hier:

Mehr zur Ausstellung erfahrt ihr hier: https://ms-wissenschaft.de/ausstellung Der Zutritt ist übrigens kostenfrei, nur die Fahrt ist nicht umsonst 🙂 Das sind die nächsten Haltestellen des Motorschiffs (MS) Wissenschaft:
Berlin 16.05. – 19.05.2019 – Iburger Ufer, Höhe Arcostraße [16.05. ab 13:30 Uhr]
Potsdam 20.05. – 23.05.2019 – Yachthafen Potsdam, am Ende der Kastanienallee

Was gibt es da wohl zu sehen? Findet es selbst heraus 🙂

Wer mitkommen will, meldet sich bitte telefonisch unter 0177/47001657 beim AG-Leiter Ingo Hubert. Dann fahren wir gemeinsam hin.


Das Juwel aus Jüterbog

Das Zeiss-Kleinplanetarium Nr. 1

Dieses Gerät aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wirkt wie ein Dinosaurier der Planetariums-Hardware. Ist es auch, aber noch gut in Schuss! Unser Vorstand nahm das ZKP-1 (Zeiss Kleinplantarium) dieser Tage in Augenschein. Eine Förderschule stellt es, nebst weiterer optischer Technik, die anderenfalls entsorgt werden würde, uns zur Verfügung. Wir nehmen das Angebot natürlich gerne an.

Herr Wenzel und Herr Schwabe an einem Modell des Sternbilds Orion.

Voraussichtlich ab der Saison 2020/21 können wir also mit einem neuen “alten”, aber unserem jetzigen Planetariumsgerät gegenüber deutlich fortgeschrittenen Sternprojektor am Start sein. Wenn alle mit anpacken!

Danach ist davor

Auf in die Felder

Der “Tag der Astronomie” markiert das Ende der aktiven Beobachtungssaison. Das heißt zwar – zeitgleich mit dem Beginn der Sommerzeit – dass der Nachthimmel nun nicht mehr unser primäres Highlight ist, sonst aber nur, dass die Nächte wieder kürzer werden und später beginnen. Wahre Astro-Fans hält das natürlich nicht davon ab, weiterzumachen 🙂

Blick zum Himmel. Immer!

Damit stehen aber auch dem Outdoor-Erlebnis bis zum Herbst alle Türen offen. Ihr habt fleißig Punkte für Extras gesammelt, also könnt ihr euch was wünschen. Alle!

Geocaching ist kein Muss. Aber Spaß macht es doch 🙂
Die Blankenfelder Dorfeiche. Ein nahes Ausflugsziel. Und mehr … 🙂

Pferdekopf im Rotlichtnebel

Am vergangenen Montag boten sich ideale Bedingungen für die astronomische Beobachtung und Fotografie. Hier ist ein recht schwierig einzufangendes Objekt, der sogenannte Pferdekopfnebel. Mit bloßem Auge ist er nicht zu erkennen!

links oben die Fotovorlage von Dirk Bartelt und daneben die schwachen Konturen des Nebels zur besseren Sichtbarkeit hervorgehoben. Man erkennt deutlich den Pferdekopf.

aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Pferdekopfnebel

Der Pferdekopfnebel ist ein 3 Lichtjahre großer Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die sich vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 mit einer Silhouette ähnlich einem Pferdekopf abhebt. Von der Erde ist der Nebel ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt und erscheint deshalb ein Viertel so groß wie der Erdmond. Aufgrund seiner äquatorialen Position kann er von allen bewohnten Gebieten der Erde beobachtet werden, jedoch ist er wegen seiner geringen Helligkeit erst mit einer Teleskopapertur ab 20 cm sichtbar.

er Pferdekopfnebel (Barnard 33) ist beim linken Gürtelstern des Orion zu finden.

Das Sternbild Orion ist derzeit um 20 Uhr im Süden gut zu beobachten. Am besten natürlich bei uns in der Sternwarte in Dahlewitz 🙂 Wir machen das All klar!

Wo sind die Killer-Felsen?

Die PanSTARRS-Suche nach Asteroiden ist wieder im Gange. Teleskope auf Hawaii haben uns nun die ersten Daten zur Auswertung gebracht:

Aktuell suche ich noch Leute, die sich mit mir zusammen die Augen wund sehen wollen, um die Welt zu retten. Hundertausende gefährliche Brocken warten nur darauf, entdeckt zu werden.

Spitzen Arbeit, Tschäpe-Team 🙂
Hier ist unser erster vorläufig bestätigter Fund (preliminary) aus 8 Sets:

Details und Namen stehen hier:

Wir machen gemeinsam eine wissenschaftliche Analyse der Sternkarten, um die kalten Brocken zu finden, die vielleicht mal in Richtung Erde fliegen. Augen auf!

Wer noch mitmachen will, meldet sich am besten telefonisch bei Ingo Hubert unter der “NOCH-EIN-STEIN-HOTLINE” 0177/4700157. Wir sind auch in den Ferien aktiv. Klar, denn die Asteroiden machen ja schließlich auch keine Pause! Noch bis 22. Februar.

Jetzt wird’s blutig, Mond!

Es ist wieder einmal soweit. Der Vollmond verdunkelt sich in der Nacht zum Montag (21.01.2019) und wird zum Blutmond.

Der Mond wandert durch den Erdschatten und der rote Anteil des gebrochenen Sonnenlichts verfärbt den Mond dann. Der Kernschatten ist ab etwa 5:30 Uhr sichtbar.
So sieht die Verfinsterung im Detail aus:

Die 1. Mondfinsternis von 2019

Wer möchte, kann dabei sein, ab ca. 4:00 Uhr sind wir in der Sternwarte für euch da und zeigen das Ereignis live am Himmel oder am Bildschirm, wenn es trübe ist. Ihr könnt natürlich auch gern einen Blick ins Planetarium werfen, wenn ihr da seid 🙂

Countdown bis zur Mondfinsternis:
https://www.timeanddate.de/countdown/finsternis?iso=20190121&p0=@2939417

Für Freunde der internationalen Schatzsuche Geocaching ist zur selben Zeit auch ein Event vor Ort: https://www.geocaching.com/geocache/GC825FY Für warme Getränke ist gesorgt!

Kommt also einfach vorbei! Und vergesst nicht Handschuhe, Schal und Mütze! 🙂